Von der Pionierin für Amifood zur Gründerin von Mothers Finest
Meine Reise: Von der Pionierin für Amifood zur Gründerin von Mothers Finest – Essenslieferdienst für Wochenbettnahrung
Mit 30 Jahren war ich bereits eine erfolgreiche Unternehmerin. Ich flog zweimal im Monat in der ersten Klasse in die USA – nicht aus Luxus, sondern aus Pioniergeist. Ich war die Erste in Deutschland, die amerikanische Lebensmittel importierte. Alles, was heute unter „Amifood“ in deutschen Regalen steht, hat seinen Ursprung in meiner Arbeit. Ich habe Trends gesetzt, Türen geöffnet und ein ganz neues Marktsegment geschaffen.
Der tiefe Fall und ein Neuanfang im Wochenbett
Doch das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Über Nacht verlor ich alles – mein Unternehmen, meine Existenz, meine Sicherheit. Ich hatte den falschen Menschen vertraut. Der Fall war tief: von ganz oben ganz nach unten. Es war nicht nur ein finanzieller Verlust, sondern ein Bruch in meinem Lebenslauf, in meinem Selbstbild.
Aber das Leben hat immer einen Plan B. Das Schicksal führte mich nach München. Dort lernte ich meinen ersten Mann kennen, bekam zwei wundervolle Söhne – und stand plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen. Ich war überfordert, schlaflos, planlos, heimatlos. Die Frau, die einst internationale Märkte eroberte, kämpfte nun mit Windeln, Stillzeiten und der Frage, wie man sich selbst in diesem neuen Leben wiederfindet.
Alleine mit drei Kindern: Als Mutter zurück gekämpft
Doch auch München wurde nicht die Insel der Glückseligkeit. Die Ehe zerbrach, und plötzlich stand ich mit meinen beiden Jungs alleine da. Kein Netz, kein doppelter Boden. Und als wäre das nicht genug, starb ihr Vater kurz darauf an Krebs.
Nach einer kurzen Phase der Erholung lernte ich meinen zweiten Mann kennen. Ein neuer Anfang, ein bisschen Hoffnung, ein drittes Kind. Doch dann kam die Krönung eines Schicksalsschlags, den ich mir nie hätte vorstellen können: ein Kind mit Down-Syndrom.
Ich hatte vorher nie Berührung damit. Keine Erfahrung, keine Ahnung, keine Vorbereitung. Ich habe geweint. Nonstop. Niemand hat gratuliert. Ich bin seelisch gestorben.
Wieder komplett überfordert. Wieder ohne Antworten auf meine Ängste. Wieder dieses Gefühl, dass alle anderen wissen, wie man das Leben meistert – nur ich nicht.

Die Geburt einer neuen Pionierin: Wissen und Unterstützung für Mütter im Wochenbett
Also Augen zu und durch. Mein kleiner Sohn wurde am Herzen operiert, und ich fand mich auf der Intensivstation wieder, umgeben von Maschinen, Schläuchen und der nackten Angst, die einem die Luft nimmt.
Es folgten Therapien, Recherchen, Gespräche, Lernen, Scheitern, Wiederaufstehen. Ich wurde erneut zur Pionierin – nicht im Business, sondern im Leben. Ich musste herausfinden, wie man Mutter ist von zwei Halbwaisen und einem behinderten Kind. Wie man funktioniert, wenn man innerlich längst zerbrochen ist. Wie man liebt, wenn man gleichzeitig kämpft. Wie man weitermacht, wenn man eigentlich nicht mehr kann.
Und irgendwann, nach all den Jahren des Kämpfens, kam ein leiser Gedanke in mir hoch: Wenn ich schon durch all das hindurch muss – dann soll es wenigstens einen Sinn haben.
Ich hatte so viel gelernt, so viel recherchiert, so viel ausprobiert. Ich war Expertin geworden, ohne es zu wollen. Expertin für Überleben im Ausnahmezustand. Für Ernährung, Gesundheit, Routinen, Struktur, Nerven, Resilienz. Für das echte Leben – nicht das Instagram-Leben.
Und irgendwann begriff ich: Ich bin wieder eine Pionierin. Nur diesmal nicht im Import von amerikanischen Lebensmitteln. Sondern im Import von Wissen, Erfahrung und Klarheit in eine Welt, in der Mütter oft alleine gelassen werden.
Mothers Finest: Echte Unterstützung und Wochenbettnahrung für Mütter
So entstand Mothers Finest.
Nicht als Business-Idee. Nicht als Strategie. Nicht als „Projekt“.
Sondern als Antwort. Als Konsequenz. Als Notwendigkeit.
Mothers Finest wurde geboren, weil ich selbst jahrelang das gebraucht hätte, was ich heute anderen gebe: ehrliche Produkte, echte Unterstützung, Wissen, das nicht belehrt, sondern stärkt, und eine Stimme, die sagt: Du bist nicht falsch. Du bist nicht schwach. Du bist eine Mutter – und das ist die härteste und gleichzeitig bedeutendste Aufgabe der Welt.
Unsere Mission
Mothers Finest steht dafür, Müttern echte Unterstützung zu geben – ohne Druck, ohne Perfektionismus, ohne falsche Versprechen. Meine Mission ist es, Frauen zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und ihnen das Gefühl zu schenken, nicht alleine zu sein.

Unsere Werte
- Authentizität – echtes Leben statt Fassade
- Stärke durch Verletzlichkeit – Mut ist wichtiger als Perfektion
- Wissen statt Mythen – Klarheit, Fakten, Erfahrung
- Respekt für jede Mutter – jede Familie ist einzigartig
- Pioniergeist – neue Wege gehen, wenn alte nicht funktionieren


